Warum das Elektroauto sterben muß!

Elektrowagen Egger-Lohner von 1898

Am Beginn der Automobil-Ära stand das Elektroauto gleich­be­rech­tigt neben ande­ren Kraftfahrzeugen mit den ver­schie­dens­ten Antriebsmechanismen. Um prä­zie­ser zu sein, es war ihnen sogar in vie­len Bereichen über­le­gen.

Um 1900 waren 40 % der Autos in den USA dampf­be­trie­ben, 38 % elek­trisch und nur 22 % mit Benzin. Die Reichweite der his­to­ri­schen Fahrzeuge ist mit etwas über hun­dert Kilometer ein wenig gerin­ger wie in der Gegenwart. 

Erst nach 1900 wur­den die Fahrzeuge mit Elektromotor von sol­chen mit Verbrennungsmotor schritt­wei­se ver­drängt. Der Niedergang der Elektroautos setz­te ab 1910er Jahren ein, als das Starten von Benzinern durch das Betätigen eines Anlassers anstel­le des Ankurbelns viel beque­mer wur­de. Elektrowagen mit ihren schwe­ren Akkus mit lan­ger Ladezeit konn­ten auch mit der Reichweite von Wagen mit Kraftstoffmotoren nicht mit­hal­ten.

An die­ser Stelle tritt nun die Politik in den Vordergrund. Während die Entwicklung des Elektroautos, ins­be­son­de­re der Akku-Technik sta­gnier­te, stand hin­ter dem Benzinauto und des­sen Förderung die gesam­te Erdölindustrie, allen vor­an Standard Oil (Rockefeller). Aber nicht nur die Bereitstellung bil­li­gen Benzins, damals ein Abfallprodukt, mach­ten dem Elektroauto den Garaus, viel­mehr das Bankenwesen (Bank of Amerika, JP Morgan Chase, Citigroup und Wells Fargo), immer­hin im Besitz des Großteils der Erdölindustrie (Exxon Mobil, Royal Dutch/​Shell, BP und Chevron Texaco) steu­er­te nach belie­ben die Investitionsplanung der auf­kom­men­den Automobilindustrie. So stell­te selbst der Automobilhersteller Henry Ford unter die­sem Einfluß sein von 1908 bis 1927 gebau­tes Ford Modell T, das ursprüng­lich für Bioethanol und auch als Elektroauto ent­wi­ckelt wur­de, auf Benzin um. Abgerundet wur­de der Schwenk zum Benzinauto durch mas­si­ve Werbung und und wie bereits erwähnt das Angebot bil­li­gen Öls. Das Elektroauto hat­te die­sem Angriff nichts ent­ge­gen­zu­set­zen und der ein­set­zen­de Nachfragerückgang besie­gel­te die wei­te­re tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Entwicklung.

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Als Reaktion auf ein 1990 in Kalifornien erlas­se­nes Gesetz zur Emissionssenkung hat General Motors das Elektroauto EV1 (Electo Vehicle 1) ent­wi­ckelt und gebaut.
Doch im Jahre 2002 begann General Motors damit, die gan­ze Flotte ihres popu­lä­ren Elektromobiles EV1 ein­zu­zie­hen und – trotz lau­ten Protesten – zu ver­schrot­ten. Dies behan­delt auch der Dokumentarfilm „Who Killed the Electric Car?” von Filmemacher Chris Paine.

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Deutsche Fassung:

Download: hier oder Warum das Elektroauto sterben musste

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Englische Fassung:


Webseite:
www.whokilledtheelectriccar.com

Download: Who Killed The Electric Car

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Fazit:

Die Dokumentation zeigt erschre­ckend deut­lich, weder Politik noch Industrie sind an einer umwelt­scho­nen­den Mobilität der Massen in irgend­ei­ner Form inter­es­siert. So wur­de bereits in 1950er Jahren das Straßenbahn- und O-Bussystem in Los Angeles und ande­ren ame­ri­ka­ni­schen Städten auf erd­öl­be­trie­be­ne Fahrzeuge umge­stellt. Aber auch in Europa bzw. Österreich wer­den lau­fend elek­tri­fi­zier­te und sons­ti­ge Verkehrsmittel dem Erdölgott geop­fert.

Download: hier oder Hollywood cars of the Pacific Electric

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Auch der Individualverkehr folgt die­sem Trend, auch wenn sämt­li­che Politiker und Industrielle stän­dig von Umweltschutz und Klimaerwärmung* quas­seln und dabei stän­dig öffent­li­che Fördergelder for­dern und vor­al­lem auch ein­heim­sen, es pas­siert NICHTS!

VW Golf Blue-E-Motion

VW Golf Blue-E-Motion

Entwicklungen bei Akkumulatoren, Brenstoffzellen oder Alternativenergien** tre­ten schon seit Jahrzehnten auf der Stelle!!!
Nur fall­wei­se wer­den Protoiypen vor­ge­stellt, die zu hor­ren­den Preisen in Serie gehen sol­len, aber schlu­ßend­lich nicht gehen und im Laufe der Zeit ver­ges­sen wer­den.

So wur­de abge­se­hen von der ursprüng­li­chen Entstehung des Automobils schon in den 1970er Jahren Fahrzeuge (Audi, VW usw.) mit Wasserstoffantrieb vor­ge­stellt und ledig­lich auf eine ver­bes­ser­te Antriebstechnik mit Brenstoffzellen und damit fol­gen­der Serienherstellung ver­wie­sen. Ungefähr das sel­be Geschwafel wie in der Dokumentation kurz ange­spro­chen (A. Schwarzenegger – 2005).

Liste von Elektroautos in Serienproduktion

Es wird sich also trotz all­ge­mei­ner Diskussion und stän­di­ger
Lippenbekenntnis NICHTS ändern!

Warum auch, Erdöl ent­steht abio­tisch, also in nahe­zu unbe­gren­ter Menge im Erdmantel und wes­halb soll­te die Politik dadurch auf eben­so unbe­grenz­te Einnahmen durch die „Melkkuh der Nation – den Autofahrer” ver­zich­ten!?
(Es sei denn, der C(O2 )-Kreislauf bricht zusam­men!!!)

*   da es kein Welt- bzw. Globalklima gibt ist die­se Bezeichnung nicht­den­ken­den Mitmenschen sowie den diver­sen popu­lis­ti­schen Angstmachern über­las­sen.
** pro­pa­gier­te Alternativenergien wie Brenstoffe aus pflanz­li­cher Herkunft, Abfall oder Erdgas pro­du­zie­ren bei ihrer Verbrennung eben­falls das für die Pflanzenwelt extrem wich­ti­ge CO2, wo ist also der Unterschied zu Erdöl?!

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Die GRÜNEN ver­ar­schen Alle:

Ständig auf Erhöhung der Kosten für den Individualverkehr drän­gend, fet­zen die selbst­er­nann­ten Umweltapostel unter Mißachtung der StVO auf Steuerzahlers Kosten unnütz durch die Gegend.
Die Staatsanwaltschaft soll­te die Selbstanzeige eini­ger Grüner anläß­lich des „Tierschützerprozesses” (bes­ser: „Prozeß, wie kann man kri­ti­schen und akti­ven Bürgern das Maul stop­fen”) nach dem „Mafia-Paragraphen” ernst neh­men und gegen die ent­spre­chen­den Damen und Herrn end­lich ermit­teln!

Download: hier oder Glawischnig rast bei Sommertour 2012 mit 160 kmh im Elektroauto

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Update 03.03.2013:

arnold-schwarzenegger-wien


EX-Gouverneur von Californien
Arnold Schwarzenegger

Wie ver­lo­gen und ver­dor­ben muß ein Charakter sein, der bis zum Jahr 2005 das Elektroauto nach allen Regeln der Kunst abmon­tie­ren lässt und sich gleich­zei­tig als der Umwelt-Aktivist fei­ert!?

Auszug aus de.Wikipedia.org:
„Schwarzenegger als Republikaner folg­te in der Umweltpolitik nur bedingt dem poli­ti­schen Programm von US-Präsident George W. Bush. So unter­zeich­ne­te der Gouverneur am UN-Umwelttag am 1. Juni 2005 eine Durchführungsverordnung zur Reduzierung der Treibhausgase in sei­nem Bundesstaat, obwohl die USA das Kyoto-Protokoll, wel­ches ver­bind­li­che Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen fest­legt, nicht rati­fi­ziert haben. Nach die­ser neu­en Verordnung müs­sen bis 2010 in Kalifornien die Treibhausgas-Emissionen auf das Niveau des Jahres 2000 und bis 2020 auf das von 1990 redu­ziert wer­den. 2050 dür­fen die Emissionswerte schließ­lich noch 20 Prozent von denen im Jahr 1990 betra­gen.”

Schwarzenegger nutzt scham­los sei­ne Popularität aus Hollywood um mit sei­ner NGO R20 (Regions of Climate Action) bei loka­len Politikern zu Punkten und die ent­spre­chen­den Regionen abzu­zo­cken!
Das Schwarzenegger so neben­bei auch Panzer fährt zeigt sei­ne wah­re Gesinnung.

Download: hier

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Weiterführende Artikel:

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Quellen:

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto
  • http://www.initiative.cc/Artikel/2007_09_22_Elektroauto.htm
  • http://www.neustart-ausstellung.de/index.php?id=167
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Elektroauto-Prototypen
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Elektroautos_in_Serienproduktion
  • http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2012/12/wie-der-offentliche-verkehr-in-amerika.html
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Schwarzenegger
  • http://de.wikipedia.org/wiki/R20_Regions_of_Climate_Action

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3 Responses to Warum das Elektroauto sterben muß!

  1. Zanderl says:

    Interessanter Artikel!
    Ich hab mich schon lan­ge gewun­dert, wo eigent­lich die E-Autos blei­ben – beson­ders jetzt wo doch die Technologie immer avan­cier­ter wird (sie­he „Smart”-Phones usw.). Aber war ja klar, dass es eigent­lich nicht um die Umwelt geht …
    Werd mir die Doku gemüt­lich am Abend rein­zie­hen!

    LG

    PS: „da es kein Welt– bzw. Glo­bal­klima gibt ist die­se Bezeich­nung nicht­den­ken­den Dumm­köp­fen über­las­sen.” – Etwas har­te Worte, fin­dest du nicht? Auch an ande­ren Stellen im Text. Dein Schreibstil ist nicht immer Satyagraha-kon­form!

    • guru says:

      Hallo Zanderl!

      Harte Worte? Ich mei­ne eher kla­re Worte!
      Schon Gandhi oder Jesus fan­den zu man­chen Zuständen und Begebenheiten kla­re Worte und eben­sol­che Antworten.

      Die sog. Eliten trei­ben es mit den wenig oder gar nicht den­ken­den Mitmenschen wie Rauschgifthändler mit ihren Opfern. Zuerst wenig und leicht und im Laufe der Zeit immer öfter und in stär­ke­ren Dosen. Der Entzug ist dann eine kla­re grau­sa­me Sache!

      Bei Schwarzenegger läuft es gleich wie bei Al-Gore nach dem sel­ben oben beschrie­be­nen Schema. Bei bei­den steht übri­gens die UNO Pate, sogar die glei­che Organisation – UNEP (IPCC). Beide mit poli­ti­schem Bekanntheitsgrad um bei den loka­len Politikern zu Punkten.
      Warum glaubst Du ging A.S. zu Lh. Pröll nach Niederösterreich bzw. Wien und nicht zu den Aktivisten gegen wei­te­re Kraftwerksbauten bei­spiels­wei­se ins Ötztal?
      Warum pala­vert er über Alternativenergien aus Biomasse (ua. Nahrungsmitteln), Wind, Voltaik, aber nicht über die „freie Energie” nach Tesla bzw. Reich?

      MfG

  2. louis says:

    „Is qui­te good ……”

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