Riss in der Wand: Mutbürger Roland Düringer packt aus

Unglaubliche Aussagen und eine erstaunlich akkurate Wiedergabe unserer derzeitigen gesellschaftlichen Situation, und das alles ungefiltert im ORF!
Offensichtlich gibt es seit einigen Wochen im österreichischen Fernsehen einen verantwortungsbewussten „Mutbürger„, der den üblichen Systemfilter der Massenmedien ein Stück weit eingerissen hat. Sie sehen hier einen Zusammenschnitt, der mit Abstand offensten Diskussionsrunde, die im deutschsprachigen Fernsehen jemals zu sehen war!

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Roland Düringer’s Aussagen als Mutbürger im CLUB2:

Download: hier oder Roland Düringer im CLUB2

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Dank Roland Düringer, der seit der letzten Sendung von „Dorfers Donnerstalk“ (unfreiwillig) als DIE prominente Gallionsfigur der österreichischen Wahrheitsbewegung betrachtet werden darf, haben viele Zuseher erstmals von der Bandbreite der möglichen Szenarien gehört (die berühmte Wutbürgerrede gibt es hier zu sehen).
Die teils emotionale Ausführung kombiniert mit der augenscheinlichen Ernsthaftigkeit, machen es sehr wahrscheinlich, dass wir hier tatsächlich seine persönliche „Wahrheit“ vorgetragen bekommen. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Konstantin Wecker.

 

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Hier gibt es noch die komplette Diskussion im Club2 mit dem Titel „Bürger – Wohin mit der Wut?“ zu sehen:

Neben Roland Düringer waren noch mit dabei:

  • Konstantin Wecker – Liedermacher
  • Thomas Chorherr – Journalist, „Wutbürgerlicher“
  • Herta Wessely – Aktion 21
  • Maria Maltschnig – Aktivistin „Sektion 8″

Download: hier oder CLUB 2: Bürger-Wohin mit der Wut

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Noch ein paar persönliche Worte:

Ich konnte meinen Augen und Ohren kaum glauben, als ich Düringers Aussagen auf Alles Schall und Rauch das erste Mal entdeckte. Ich denke in weiten Teilen gleich wie er und wundere mich deshalb am meisten darüber, dass solch ein Gedankengut so ungefiltert im Fernsehen ausgestrahlt wird – bedenkt man doch die eigentliche Aufgabe, welche die Massenmedien neben der reinen Unterhaltung wahrnehmen: Nämlich der fortschreitenden Gleichschaltung der Meinungen der Massen, deren Ablenkung von den wichtigen Dingen sowie der politischen und wirtschaftlichen Manipulation  (z.B. durch bewusste Informationsfilterung). Dieser Filter scheint mir im Falle dieser Diskussionsrunde überraschenderweise durchgängig geworden zu sein!

Da im Fernsehen allerdings nichts dem Zufall überlassen wird (selbst Reality-TV ist gestellt), kommt bei mir auch ein wenig Skepsis auf! Düringer behauptet das doch auch selbst im obigen Video (Zitat: „Ist im Fernsehen irgendetwas echt?„) und fügt dem an anderer Stelle noch hinzu: „Man muss eins aufpassen: Ich bin Schauspieler. Des is amol ganz klar.

Spielt Düringer uns hier auch etwas vor? Ist das eine bewusste Kampagne – mit noch unbekannten Motiven? Vielleicht übertreibe ich jetzt auch ein wenig (wobei er mit seiner Army-Jacke schon sehr plakativ wirkt 😉 ), aber man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass es sich bei den Systemerhaltern, den wahren Designern unserer Gesellschaft und den fädenziehenden Hintermännern um Menschen handelt, die über ein enormes Wissen und einige der klügsten Köpfe welweit verfügen (sogen. „think tanks„)! Und wie Düringer auch zusätzlich noch sagt, dass „die da oben genau wissen, was da so auf uns zukommt„, und deshalb auch auf verschiedenen Gesellschaftsebenen aufmunitionieren (Stichwort Überwachung), unterstreicht noch die Möglichkeit, dass eine kontrollierte Revolution auch als Plan existieren könnte – mit Düringer als hiesiges Zugpferd (ob er es nun weiß oder nicht).
Es wäre ja nicht das erste Mal in der Geschichte, dass eine Revolutionen von oben her gesteuert würde!
Als Beispiele seien die Oktoberrevolution in Russland oder die angeblichen Revolutionen in Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien  genannt.

Auch sollte man in diesem Fall die Wortwahl penibel berücksichtigen, denn „Wut macht blind“, aber die BürgerInnen sind nicht blind und gebaren unmittelbar folgend den Ausdruck des „Mutbürger„.
Wir von Satyagraha bevorzugen allerdings den Ausdruck „Zornbürger“ frei nach den Ausführungen von Georg Schramm’s Rede zu Occupy in Frankfurt.

„Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“ – Papst Gregor

Darum ist Vorsicht geboten und vor allem Wachsamkeit mit der steten Frage nach dem CUI BONO (wer profitiert)!

Mal sehen wie sich die Dinge und vor allem Düringer also entwickeln …

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2 Responses to Riss in der Wand: Mutbürger Roland Düringer packt aus

  1. guru says:

    Hallo!

    Wie Düringer selbst bemerkt, im Fernsehen ist alles minutiös geplant und durch die Bank sind mehr oder weniger gute Schauspieler beschäftigt!
    Ob der „Club 2“ frei von diesem Dogma ist möchte ich bezweifeln. Schon die Auswahl der Teilnehmer ist redaktionell bestimmt und ich denke, auch die Texte bzw. Verhaltensweisen sind zumindest in groben Zügen vorgegeben, was die teilweise emotionslose Diskussion, Angesichts dieses Themas, beweist.

    Wer den seinerzeitigen „Donnerstalk“ gesehen hat weiß, im ersten Teil wurde die Occupy-Bewegung in allen Belangen als Vollidiotie dargestellt! Der aufmerksame Beobachter wird auch festgestellt haben, daß „Geht Sie Nichts an“ Düringer die nun berühmt gewordene Wutbürger-Rede in doch als stark betrunken zu bezeichnenden Zustand gehalten hat!
    Ich meine, diese Symbolik sollte Jedem zu denken geben!

    Genauso sollte ein Jeder über die ORF Berichterstattung zu „Sparpaket“ und dem „Fastbankrott“ der ÖVAG (Volksbanken) nachdenken, denn dies ist die vollkommene Verarschung der gebührenzahlenden Bürger!

    In diesem Sinne halte ich es lieber mit Georg Schramm!

    MfG

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