Georg Schramm – Wer regiert hier eigentlich

Georg Schramm ist im wahrs­ten Sinne des Wortes unfaß­bar, des­halb müs­sen wir lei­der ent­ge­gen unse­ren Gepflogenheiten, auf die Veröffentlichung eines ein­lei­ten­den Portraits von ihm ver­zich­ten.

Allerdings ist es uns gelun­gen eini­ge Schnappschüsse sei­ner getreu­es­ten Gefährten sowie dadurch eini­ge Informationen über Georg Schramm auf zu trei­ben.

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Georg Schramm wur­de 1949 in Bad Homburg gebo­ren. Nach Abitur und Bundeswehr (Offizier d. R.) voll­ende­te er ein Studium der Psychologie.
Nach 12-jäh­ri­ger Tätigkeit in einer neu­ro­lo­gi­schen Reha-Klinik, als Psychologe, Betriebsratsmitglied und gewerk­schaft­li­cher Vertrauensmann ent­schied er sich 1988  zur Aufgabe des bür­ger­li­chen Beruflebens.

Er gilt als einer der bes­ten und schärfs­ten Vertreter des poli­ti­schen Kabaretts. In sei­nen pole­mi­schen Texten ana­ly­siert und kri­ti­siert er häu­fig das kapi­ta­lis­ti­sche Wirtschaftssystem und den herr­schen­den Zeitgeist, indem er die­sen mit den klas­si­schen Bildungsidealen kon­fron­tiert und dabei die Grenze zwi­schen Spaß und Ernst ver­wischt.

Anstaltsleiter Urban Priol mit Pharmareferenten

Einem brei­ten Publikum wur­de er aber vor allem durch sein lang­jäh­ri­ges Engagement im Scheibenwischer bekannt, den er 2006 aus inhalt­li­chen und kon­zep­tio­nel­len Differenzen ver­ließ. Im Januar 2007 wur­de er in die berühm­te Anstalt unter der Leitung von Urban Priol ein­ge­wie­sen, wo er eif­rig, auf Grund sei­ner Erfahrungen, den Patientenvertreter Lothar Dombrowski unter­stütz­te.

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Oberstleutnant Sanftleben

2010 ent­schloß sich Lothar Dombrowski an den bevor­ste­hen­den Wahlen zum deut­schen Bundespräsidenten teil­zu­neh­men, nach­dem weni­ge Tage zuvor Horst Köhlers zurück­trat. Gefolgsleute fand er dabei in Oberstleutnant Sanftleben und Georg Schramm sowie dem Vertreter aus der Pharmaindustrie. Am 08. Juni 2010 ver­ließ die Gruppe dar­auf­hin geschlos­sen die Anstalt um der Politik end­lich Inhalt und ein ver­nünf­ti­ges Antlitz zu geben.

Der Wahlantrag schei­ter­te aller­dings an for­ma­len Kleinigkeiten und Lothar Dombrowski muß­te sei­ne Kanditatur zurück­zie­hen. Dies hin­der­te ihn und sei­ne Mitstreiter aber nicht, wei­ter­hin ein wach­sa­mes Auge auf die Entwicklung unse­rer Gesellschaft zu wer­fen und nöti­gen­falls wort­ge­wal­tig, mit nöti­gen sati­ri­schem Tiefgang, die Mißstände auf­zu­zei­gen.

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Lothar Dombrowski – Gedanken über Zorn und Empörung, wer regiert hier eigent­lich!

Webseite: www.georg-schramm.de

Download: hier oder Georg Schramm - Wer regiert hier eigentlich

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Lothar Dombrowski (oben)


Erwin Dombrowski (Cousin von Lothar, unten)


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Erwin Dombrowski – Nachrichten aus Brüssel, wer soll das Sprungtuch hal­ten!

Webseite: www.georg-schramm.de

Download: hier oder Georg Schramm - Wer soll das Sprungtuch halten

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Lothar Dombrowski – der Präsidentschaftskandidat über die Peinlichkeit der Oberschicht!

Webseite: www.georg-schramm.de

Download: hier oder Georg Schramm - die Peinlichkeit der Oberschicht

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Fazit:

„Sollte der Abend ins Belanglos-Fröhliche abgleiten, dann denke ich, dann kommen Sie sehr gut ohne mich aus.” - Lothar Dombrowski

In die­sem Sinn kon­fron­tiert Georg Schramm sein Publikum mit dem schärfs­ten und radi­kals­ten, in sei­nem Aufbau bis ins Kleinste durch­dach­te, argu­men­ta­tiv sat­tel­fes­te und bril­li­ant gespiel­ten Programm, daß das poli­tisch moti­vier­te Kabarett im deut­schen Sprachraum der­zeit zu bie­ten hat. Nicht umsonst wur­de Georg Schramm mit nahe­zu allen nam­haf­ten Kabarettpreisen des deutsch­spra­chi­gen Gebiets aus­ge­zeich­net, dar­un­ter der Deutsche Kleinkunstpreis, der Salzburger Stier, der Schweizer Kabarettpreis Cornichon und gemein­sam mit Urban Priol mit dem Deutschen Fernsehpreis 2007.

„Die gna­den­lo­se Schärfe des Sozialportraits liegt in sei­ner genau recher­chier­ten Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit. Zynisch ist nicht der Satiriker, son­dern die Gesellschaft. Er bringt nur den Alltagswahnsinn auf den logi­schen Punkt. Und das kann zur Zeit kei­ner bril­lan­ter und böser als Georg Schramm” – Abendzeitung München

Diesem Kommentar ist nichts hin­zu zu fügen, außer dem, soll­ten Sie die Möglichkeit zum Besuch einer sei­ner Auftritte haben, nüt­zen Sie die Gelegenheit!

Das der­zei­ti­ge und vor­aus­sicht­lich letz­te Programm trägt den Titel -

MEISTER YODAS ENDE
Über die Zweckentfremdung der Demenz

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Quellen:

  • http://www.georg-schramm.de/
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Schramm

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4 Responses to Georg Schramm – Wer regiert hier eigentlich

  1. Zanderl says:

    Schramm ist immer gut anzu­schaun! Knackig und scharf bringt ers immer wie­der auf den Punkt und gibt zu den­ken … und zu lachen.

    Hat mir jeden­falls schon eini­ge wei­nen­de und lachen­de Augen ver­passt 🙂

    Grüße

  2. guru says:

    Ja Schramm ist geni­al, aber Grundlage die­ser Genialität ist, daß er voll und ganz hin­ter sei­nen Attacken steht. Sein Engagement bei Stuttgart 21 oder der Occupy-Bewegung bzw. den Gewerkschaftsauftritten ist ein Zeichen dafür!
    Und gera­de bei Occupy sieht man, daß die­ser Bewegung ein ent­spre­chen­des int­e­lek­tu­el­les Sprachrohr, außer in Deutschland, fehlt.

    Jedenfalls wird im lau­fe der Zeit noch mehr von Ihm auf Satyagraha ver­öf­fent­licht.

    MfG

  3. strapless says:

    I like this web site very much, Its a real nice post to read and find info. 

  4. Che Guevara aus dem Exil says:

    Demokratie = gr.: Volksherrschaft (die Herrschaft geht vom Volk aus, oder wird vom Volk getra­gen?).
    Das jeden­falls war der Ursprung des Gedankens ein fried­vol­les Miteinander zu erzeu­gen und bewah­ren zu kön­nen. mitt­ler­wei­le kann gesagt wer­den, .….….. Es war schon immer zwei­fels­frei freund­lich, „mit den Wölfen zu heu­len.”
    Oder
    „nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom.”
    Einen Menschen, der bewußt immer wie­der sei­nen Salzstreuer in die Wunden die­ser desas­trö­sen Entwicklung nicht nur hier­zu­lan­de hin­ein ent­leert, kann man nicht genug dan­ken für sein unge­bro­che­nes und auf­rich­ti­ges Denken und Wirken auf öffent­li­cher Bühne den Mächtigen ins Gesicht schreibt.
    Mancheiner könn­te sich erdreis­ten dar­an zu den­ken und auf­zu­ru­fen mit dem Schild, „nicht­wäh­len­de Bürger geht dies­mal zur Wahl, aber macht die Wahlscheine ungül­tig.” Nur dann habt ihr die Mehrheit!!!!!
    Weiterer Kommentar über­flüs­sig.

    Ich freu mich auf nächs­te Wahrheiten.
    Ich lie­be Menschen, die wahr­haft ehr­lich und auf­rich­tig sind.

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